Freilichtmuseum "Jan vom Moor und Klappstau"

 

 

Klappstau

Moorkate

Torfkahn "Jana"

Hinweistafel am Freilichtmuseum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Betritt man dieses einzigartige Schulmuseum im Landkreis Cuxhaven, fühlt man sich in längst vergangene Zeiten zurück versetzt. Manch ältere Besucher verbindet sicherlich nicht nur angenehme Erinnerungen an diese Zeit, wo noch der Rohrstock regierte. Viele kleine Exponate wie ein Notenblatt mit Tiermotiven vom Lied „Widewidewenne macht meine Puthenne“ oder alte Schulbücher wollen entdeckt werden.

Die Bankreihen laden zum Platz nehmen ein und schon kurz darauf werden mit Schiefertafel und Griffel die ersten Schreibversuche unternommen. Der mit Torf oder Kohle befeuerte Bollerofen sorgt für die nötige Wärme.

Die viele kleinen und großen Gegenstände, die mit viel Liebe von Dieter Lilkendey, Johann Granz und Meinhard Hühnken zusammengetragen wurden, machen das kleine aber feine Schulmuseum zu einem unvergesslichen Erlebnis für Jung und Alt. Einen erheblichen Anteil am Gelingen des Heiser Schulmuseums hatte Herr Dieter Albers, der mit Rat und Tat und vielen Exponaten zur Verfügung stand.

Das Museum kann nach vorheriger Absprache besichtigt werden und vielleicht lässt „Schulmeister Hühnken“ sich zu einer Unterrichtsstunde überreden. 
Aber Vorsicht - der Rohrstock!!!

 

Hinweisschild zum Schulmuseum

 

Bürgermeister Dieter Lilkendey am Tag der Eröffnung 26.09.2008

 

 

 

 

Bollerofen wie früher aber moderner

Bankreihen

Tafel und Alte Wandkarte der Kreise Geestemünde, Osterholz und Blumenthal

Die Griffel und Schiefertafeln liegen bereit

 

Viele Dinge die es zu entdecken gilt

Alte Wandkarte

 

Alte Schule in Heise, erbaut 1912, als Schule 1968 geschlossen

 

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartner:   Johann Granz 04748/ 1857
                                Meinhard Hühnken   / 1214
                                Dieter Lilkendey       / 544

Schulmuseum in Heise
Großes Interesse zeigten die Bevölkerung aus allen „Regionen" sowie auch Schulen für den geschichtlichen Ablauf der Anfangsjahre einer Findorff-Moorkolonie. Nach der Einweihung des Freilichtmuseums „Jan vom Moor und Klappstau" im Jahre 1998 kann sich jeder Interessierte nunmehr über die Arbeitsweise der ersten Ansiedler vor Ort in Hollen-Heise über das schwere und entbehrungsreiche Leben der ehemaligen Moorbauern überzeugen. Das Moor in seiner düsteren Schönheit hat schon immer die Menschen fasziniert. Anhand der Darstellung eines überdachten Torfkahns, einer mit dem damaligen Hausrat ausgestattete Moorkate, typischen Moorkultivierungsgeräten sowie einer informativen Beschriftungstafel werden die Besucher über das karge Leben in den ärmlichen, feuchten Hütten der Moorbauern naturgetreu unterrichtet. Die Initiatoren sehen sich auf Grund der vielen Besucher vor Ort bestätigt, wie wichtig es ist, der Nachwelt nicht nur die sogenannte „gute alte Zeit" aufzuzeigen.